
Gregor Sigl
Viola

Der Geiger und Bratschist Gregor Sigl wurde in eine Musikerfamilie geboren. Er erhielt im Alter von fünf Jahren ersten Musikunterricht bei seinen Eltern und an der Albert Greiner Singund Musikschule in Augsburg. Bereits als Zehnjähriger begann er ein Studium an der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg und wurde im Alter von siebzehn Jahren in die internationale Meisterklasse des Lettischen Geigers Philippe Hirshhorn am Utrecht Conservatorium aufgenommen.
Als Solist und als Mitglied des Artemis Quartetts konzertiert er weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und ist regelmäßiger Gast bei zahlreichen internationalen Festivals.
Gregor Sigl und das Artemis Quartett sind exklusiv bei Erato/Warner unter Vertrag. Seit 2007 bekleidet er eine Professur an der Universität der Künste in Berlin. Von 2007 bis 2022 hielt er außerdem eine Professur an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Brüssel.
Benjamin Günst
Violine

Der junge Geiger Benjamin Günst, 2002 in Kiel geboren, gehört zu den vielversprechendsten Musikern seiner Generation. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, erhielt er im Alter von sieben Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Nach dem Abitur und einem Vorstudium bei Prof. Heime Müller an der Musikhochschule Lübeck, zieht es ihn 2021 an die Musikhochschule Hanns Eisler Berlin in die Klasse von Prof. Antje Weithaas. Außerdem erhält er ab seinem zehnten Lebensjahr regelmäßigen Klavierunterricht.
Im April 2026 gewann Benjamin Günst den Kulturpreis der deutschen Wirtschaft. Im März 2025 wurde er zum Preisträger des renommierten Deutschen Musikwettbewerbs gekürt. Nur wenige Monate zuvor gewann er den ersten Preis, sowie den Publikumspreis und den Preis für die beste Interpretation des Auftragswerks bei der Max Rostal International Violin Competition 2024. Darüber hinaus erhielt er im Juni 2024 den Förderpreis Kultur der Stadt Kiel. In jüngeren Jahren ist er als Geiger und auch als Pianist mehrfacher Bundespreisträger bei Jugend Musiziert geworden. Als Stipendiat vieler Stiftungen ist er insbesondere der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihn schon seit vielen Jahren fördert, sehr verbunden.
Im Alter von elf Jahren gab er die ersten Konzerte als Solist mit Orchester. Seitdem war er zu Gast bei Orchestern wie u.a. dem Konzerthaus Berlin, der Kammerakademie Potsdam, den Kieler Philharmonikern, dem Karlsbader Sinfonieorchester, dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.
Zudem ist er begeisterter Kammermusiker und bereits bei einigen Festivals wiederkehrender Gast, wie z.B. dem Heidelberger Frühling, dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Brahms-Festival in Lübeck, dem Musikalischen Sommer Ostfriesland, dem Festival ,,Spielende Insel’’ auf Rügen oder dem Festival Internacional de Música Pau Casals. So teilte er sich bereits die Bühne mit MusikerInnen wie Mischa Maisky, Nicholas Altstaedt, Veronika Eberle, Fabian Müller, Antje Weithaas und Daniel Hope. Zusammen mit Letzterem wirkte er als Duopartner bei dem von Deutsche Grammophon 2024 veröffentlichten Album ,,DANCE!’’ mit. Im Rahmen der Kulturkreis-Tournee, ermöglicht durch den Musikpreis der deutschen Wirtschaft, wird er in der Saison 26/27 u.a. beim Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auftreten.
Weitere musikalische Inspiration sammelte Benjamin Günst außerdem bei Meisterkursen von ProfessorInnen wie Ana Chumachenco, Vadim Gluzman, Gerhard Schulz, Eberhard Feltz, Nora Chastain und Kolja Blacher, u.a. auch mehrmals im Rahmen der Kronberg Academy.
Benjamin Günst spielt eine Violine von J.B. Guadagnini (Mailand 1756), großzügig zur Verfügung gestellt von der Deutschen Stiftung Musikleben.
Busch Trio
Klavier, Violine, Violoncello

Begegnungen in der Welt der Kammermusik führen oft zu Freundschaften, doch umgekehrt ist es weitaus ungewöhnlicher: wenn aus einer Gruppe von Schulfreunden mit unterschiedlichen Hobbys ein Kammermusikensemble entsteht, dann ist die höchste Stufe auf der internationalen Bühne erreicht.
So entstand das Busch Trio, das sich als eines der führenden Ensembles etabliert hat. „Dieses Trio ist die Frucht einer langjährigen Freundschaft“, beschreibt Omri Epstein den im Wesentlichen spontanen Prozess, durch den das Trio entstand, nachdem sich die drei vor mehr als einem Jahrzehnt am Royal College of Music in London kennengelernt hatten. Damals waren sie angehende Solisten, doch ihre gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik wurde zu ihrer stärksten Verbindung.
Zu dieser Zeit erhielt Mathieu die Ehre, auf der „ex-Adolf Busch“ G.B. Guadagnini (Turin, 1783) zu spielen – der legendäre Geiger war schon damals ein leuchtendes Vorbild für das junge Trio. Ihre Entscheidung, auf Darmsaiten zu spielen, zeigt eine tiefe Wertschätzung für die Ästhetik der großen Musiker des frühen 20. Jahrhunderts.
Heute tritt das Busch Trio regelmäßig auf bedeutenden Bühnen und Festivals in Europa und den USA auf. Es wurde von The Times als mit „müheloser Musikalität“ beschrieben, von The Gramophone als „eine wahre Freude von Anfang bis Ende“ und von der Süddeutschen Zeitung als „das führende Klaviertrio ihrer Generation“.
Das Trio wurde für seine Konzerte und Aufnahmen hochgelobt und erhielt bedeutende Auszeichnungen und Preise in den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, Belgien und Frankreich. Das Plattenlabel Alpha Classics hat dem Trio früh sein Vertrauen geschenkt, indem es ihm bereits früh in ihrer Karriere eine langfristige Zusammenarbeit anbot.
Gemeinsam haben sie bedeutende Aufnahmen veröffentlicht, darunter sämtliche Werke von Dvořák auf vier CDs, die kompletten Trios und das Forellenquintett von Schubert auf zwei CDs sowie eine kürzlich erschienene CD mit Werken von Ravel und Schostakowitsch.
Die Zukunft dieser erfolgreichen Zusammenarbeit umfasst die Aufnahme aller Trios von Beethoven, die in den kommenden Jahren auf fünf CDs bei Alpha veröffentlicht werden sollen. Vol.1 wurde 2026 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Heute leben die Mitglieder des Busch Trios in Amsterdam
Omri Epstein, Klavier
Mathieu van Bellen, Violine
Ori Epstein, Violoncello
Jona Schibilsky
Violine

Jona Schibilsky stammt aus einer Berliner Musikerfamilie und konzertiert inzwischen europaweit als Konzertmeisterin, Kammermusikerin und Solistin. Orchestererfahrung sammelte sie von 2022-2024 in der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker sowie als Konzertmeisterin des Kammerorchesters Eroica Berlin, des Symphonieorchesters der UdK Berlin und der Deutschen Streicherphilharmonie. Seit September 2025 wirkt sie als 1. Konzertmeisterin am königlichen Opernhaus in Madrid.
Solistisch und kammermusikalisch erhielt sie zahlreiche Preise, zuletzt beim Mendelssohn-Wettbewerb als erste Geigerin des mit ihrer Schwester gegründeten Sapphō Quartetts. Sie ist Mitglied im Duo Zweigeist, das sich 2022 durch die Aufnahme in die Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs formierte. Europaweit erhält sie Einladungen zu renommierten Festivals, teilte die Bühne bereits mit Künstlern wie Julia Fischer, Ilya Gringolts und Gregor Sigl und tritt dabei gelegentlich auch als Bratschistin in Erscheinung.
Ihre musikalische Ausbildung begann am Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach Berlin, wo sie von Michael Erxleben unterrichtet wurde. Ihr Bachelor-Studium absolvierte Jona an der Universität der Künste Berlin bei Nora Chastain und studiert dort nun im Master. Kammermusikalisch wird sie von Mitgliedern des Artemis-Quartett betreut. Im Rahmen des Erasmus-Programms war sie 2021 Studentin am Royal College of Music in London. Parallel studiert Jona Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin.
Jona spielt eine privat gestiftete Geige von Jean Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1830
Marei Schibilsky
Violoncello

Marei Schibilsky studiert seit 2021 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Stephan Forck und Nicolas Altstaedt. Zuvor wurde sie am Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach Berlin sowie am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin musikalisch ausgebildet. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie auf Meisterkursen bei Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens Peter Maintz, Wen-Sinn Yang, Antoine Tamestit, Christian Tetzlaff, dem Artemis Quartett u. a.
Marei ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. So errang sie beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2017 und 2019 erste Preise und Sonderpreise, gewann 2019 und 2020 den Dussmann-Musikwettbewerb sowie 2022 den 2. International Music Competition musica goritiensis und den Interpretationswettbewerb der Harald-Genzmer-Stiftung in München.
Marei ist Cellistin des Bernstein Trios, das von der Jeunesses Musicales Deutschland gefördert wird und 2023 beim Rheingau Musik Festival debütierte. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2024 wurde das Ensemble in die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb aufgenommen und mit einem Stipendium sowie dem Sonderpreis der Freunde junger Musiker Meerbusch Düsseldorf e. V. ausgezeichnet.
Im Januar 2025 gewann Marei mit dem Bernstein Trio den 1. Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb, außerdem den Sonderpreis für die Auftragskomposition und den Preis der Freunde Junger Musiker. Beim internationalen Kammermusikwettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne 2025 erhielt das Bernstein Trio den 3. Preis. Im selben Monat erspielte sich das Ensemble beim internationalen Schumann-Kammermusikpreis in Frankfurt den 1. Preis und den Sonderpreis der Schumann-Gesellschaft.
Seit 2023 ist Marei außerdem Cellistin des Sapphō Quartetts, mit dem sie beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2024 den 3. Preis gewann. Als Solistin konzertierte Marei Schibilsky bereits mit Orchestern wie dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, dem Kammerorchester der Deutschen Oper und der Bodensee Philharmonie.
Marei ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben und des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin. Seit 2023 spielt sie ein Cello von Nicolas François Vuillaume aus dem Jahre 1860, das ihr von der SINFONIMA-Stiftung zur Verfügung gestellt wird.
Markus Groh
Klavier

Als „Symbiose von Furor und Poesie“ bezeichnete die Frankfurter Allgemeine das Klavierspiel von Markus Groh. Die Süddeutsche Zeitung stellte bereits bei seinem Debüt im Herkulessaal Vergleiche mit dem „Temperament einer Argerich und der ästhetischen Strenge eines Swjatoslaw Richter“ an. Nach dem 1. Liszt-Klavierkonzert 2007 schrieb die New York Times von einer „energiegeladenen, substanzvollen“ Interpretation, welche „sowohl Bravour als auch Sensibilität“ geboten habe, und 2009 bezeichnete man ihn nach dem mit dem Cleveland Orchestra dargebotenen Brahms B-Dur Klavierkonzert als „besonders herausragend geeignet für dieses gigantische Werk. Ein kompletter Virtuose“.
Der Gewinner des 1. Preises des berühmten Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel (1995) gastiert heute bei den großen Orchestern in Europa, den USA und Asien. So trat er mehrfach mit Klangkörpern wie dem London Symphony, dem Cleveland Orchestra, dem New York Philharmonic, dem Philadelphia Orchestra, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Budapest Festival Orchestra und vielen deutschen Spitzenorchestern unter Dirigenten wie Ivan Fischer, Neeme Järvi, Hannu Lintu, Fabio Luisi, Kent Nagano und Jonathan Nott auf.
Markus Groh konzertierte weltweit bei zahlreichen renommierten Festivals wie z. B. dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Schwetzinger Festspielen, der Schubertiade Schwarzenberg, und gibt immer wieder Klavierabende in vielen Musikzentren der Welt, so u. a. in Amsterdam, Antwerpen, Athen, Berlin, Brüssel, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig, London, Mexico City, München, New York, Paris, Seattle, Stuttgart, Tokio, Toronto, Osaka, Washington D.C., Wien und Zürich.
Auch das von ihm vor zwei Jahrzehnten gegründete „Bebersee Festival“ im Norden Berlins entwickelte sich zu einem ganz besonderen Event.
Markus Groh erhielt für seine erste erschienene Liszt-SACD gleich mehrere Auszeichnungen, darunter den begehrten „Editor’s Choice“ im Gramophone Magazine. Eine zweite SACD mit Werken von Brahms wurde von der Fachzeitschrift Fonoforum mit dem Stern des Monats ausgezeichnet. Seine neueste Veröffentlichung, die Weltersteinspielung des Klavierquartetts von Danny Elfman, erschien 2019 unter Mitwirkung von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker bei SONY CLASSICAL.
Claire Sojung Henkel
Violoncello

Claire Sojung Henkel ist seit 2008 Vorspielerin der Violoncelli der Staatskapelle Berlin. Zuvor war sie Mitglied des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin.
Sie studierte an der Seoul National University, an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei Julius Berger und machte ihr Konzertexamen an der Universität der Künste Berlin bei Jens Peter Maintz. Meisterkurse absolvierte sie u.a. bei Isaac Stern, Siegfried Palm, David Geringas und Heinrich Schiff.
Beim japanischen Miyazaki Musikfestival wählte Isaac Stern sie als einzige für eine Dokumentation über junge Künstler:innen für die Sendung Asia Who’s who aus.
Sie gewann sieben Erste Preise bei bedeutendsten Cello Wettbewerben in Seoul, den 1. Preis beim Domenico-Gabrielli-Violoncellowettbewerb in Berlin, ist Preisträgerin u.a. der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg und erhielt den Kulturförderpreis für Musik der Stadt Augsburg.
Solistisch und kammermusikalisch gastierte sie u.a. bei den Salzburger Festspielen, bei den Wartburgkonzerten von Deutschlandfunk Kultur, beim Miyazaki Musikfestival sowie beim Pacific Music Festival.
Mit den Berliner Symphonikern stand sie als Solistin auf der Bühne und spielte die Originalfassung von Tschaikowskys Rokoko-Variationen. Im Rahmen der Albert Konzerte Freiburg arbeitete sie eng mit dem Komponisten Jörg Widmann zusammen.
Mit Daniel Barenboim und Lang Lang trat sie in einer Kammermusikserie an der Staatsoper Unter den Linden auf. Von besonderer Bedeutung war es für sie, mit Barenboims West-Eastern Divan Orchestra unter dem Schutz der UN im Gazastreifen zu spielen.
Claire Sojung Henkel spielt ein Violoncello von Antonio Cassini, Modena um 1680.
Johanna Cornelia Müller
Violine

Die Geigerin Johanna Cornelia Müller tritt als Solistin, Kammermusikerin und Konzertmeisterin auf und ist regelmäßig als Aushilfe bei den Berliner Philharmoniker zu Gast. Zuvor war sie Stipendiatin der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, die sie 2025 abschloss; während dieser Zeit wurde sie von deren Ersten Konzertmeister Daishin Kashimoto künstlerisch betreut.
Als Konzertmeisterin arbeitete sie unter anderem mit dem Bayerischen Kammerorchester Bad Brückenau und dem Jungen Philharmonischen Orchester München zusammen. Konzerte führte sie in renommierte Säle wie die Smetana Hall in Prag, die Alte Oper Frankfurt und den Herkulessaal München.
Als Solistin interpretierte sie unter anderem Violinkonzerte von Jean Sibelius und Felix Mendelssohn Bartholdy in bedeutende Säle wie dem Konzerthaus Berlin. Besondere Aufmerksamkeit erhielt ihre Aufführung von Karl Amadeus Hartmanns “Concerto funebre” mit der Kammerakademie der Staatskapelle Halle. In der kommenden Saison wird sie Johannes Brahms’ Violinkonzert sowie “Ladder to the Moon” von Michael Daugherty als Solistin mit Orchestern in Italien und Deutschland aufführen.
Weitere künstlerische Impulse erhielt sie bei internationalen Festivals wie dem Zermatt Festival der Berliner Philharmoniker sowie der IMS Prussia Cove. Als versierte Kammermusikerin spielte sie mit Künstlern wie Mayumi Kanagawa, Sophia Jaffé, Gregor Sigl und Jens-Peter Maintz.
Johanna Cornelia Müller ist Preisträgerin des Internationalen Ysaÿe International Music Competition in Lüttich sowie weiterer Wettbewerbe, darunter des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb. Sie studierte an der Universität der Künste Berlin bei Nora Chastain sowie Kammermusik bei Dirk Mommertz an der Hochschule für Musik und Theater München und bei Rainer Küchl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Bereits zu Beginn ihres Studiums spielte sie als stellvertretende Konzertmeisterin an der Komische Oper Berlin und war an der Deutsche Oper Berlin tätig. Johanna Cornelia Müller wurde von der Paul-Hindemith-Gesellschaft, den Freunden Junger Musiker Berlin und der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert und spielt eine Violine von Jean-Baptiste Vuillaume (Paris, 1862), die ihr privat zur Verfügung gestellt wird
Jens-Peter Maintz
Violoncello

Jens-Peter Maintz, geboren in Hamburg, studierte bei David Geringas. 1994 gewann er den ARD-Musikwettbewerb in München und wurde kurz darauf als Erster Solocellist zum Deutsches Symphonie-Orchester Berlin berufen, dem er bis 2004 angehörte. Seither lehrt er als Professor an der Universität der Künste Berlin.
Seine Solistenkarriere führte ihn mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Marek Janowski und Franz Welser-Möst zusammen.
Über mehrere Jahre war er Mitglied des Trio Fontenay. Heute musiziert er unter anderem mit spectro concerts in Berlin, Cello Duello sowie mit Emmanuel Pahud, Kolja Blacher, Isabelle Faust, Janine Jansen, Hélène Grimaud und Wolfram Christ.
Seit 2006 musiziert Jens-Peter Maintz als Solocellist im Lucerne Festival Orchestra. Seit 2018 lehrt er außerdem an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid.
Alina Li
Violine

Alina Li wurde 2011 in Deutschland geboren. Sie spielt Violine seit ihrem sechsten Lebensjahr und erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Städtischen Musikschule Potsdam. Dort wurde sie nicht nur in der Begabtenklasse gefördert, sondern sammelte auch vielfältige Erfahrungen im Ensemblespiel. Seit Oktober 2024 ist sie Jungstudentin am Julius Stern Institut der Universität der Künste Berlin.
AUSZEICHNUNGEN / PREISE / KONZERTENGAGEMENTS
JUMU:
- Regionalwettbewerb 2019 Berlin – Süd, Violine Solo, erster Preis mit 25 Punkten
- Landeswettbewerb 2022 , Violine Solo, erster Preis und Sonderpreis mit 24 Punkten
- Bundeswettbewerb 2025, Violine Solo, erster Preis und Sonderpreis mit 25 Punkten
- Regionalwettbewerb 2026 Berlin – Süd, Kammermusik für Streichinstrumente (gleiche Instrumente), erster Preis mit 25 Punkten
- Landeswettbewerb 2026, Berlin, Kammermusik für Streichinstrumente (gleiche Instrumente), erster Preis mit 25 Punkten, weiterleitung zum Bundeswettbewerb
- Mehrmals Preisträgerin ConTakt Junior Wettbewerb Berlin
- Preis Rust – Preis in 2024
- Jugendfestkonzert 2019 als Solistin mit dem Brandenburgischen Staatsorchester
- Weihnachtsbenifizkonzert 2020 als Solistin im Nikolaisaal Potsdam
- Potsdamer Stadtkonzert 2024 als Solistin mit dem Orchester Festival Strings Lucerne
- Brandenburgische Sommerkonzerte 2025, als Solistin bei Carl Bechstein Stiftung
Andrian Boelcke
Klavier

Andrian Boelcke wurde 2009 als Sohn von zwei Klavierpädagogen geboren und begann schon im frühesten Alter mit dem Klavierspiel. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte er bereits mit vier Jahren. Seither hat er bei zahlreichen Vorspielen und Konzerten mitgewirkt, unter anderem im Schloss Britz, im Roten Rathaus, im Robert Schumann Saal in Dresden und im Konzerthaus „Neue Welt” in Zwickau.
Beim Bundeswettbewerb von Jugend musiziert gewann er 2023 in der Kategorie „Klavier solo“ den Ersten Preis mit Höchstpunktzahl sowie den Bechstein Sonderpreis in Form eines monatlichen Stipendiums. Die deutsche Stiftung Musikleben ehrte Andrian ebenfalls mit einem Sonderpreis. Im gleichen Jahr wurde er mit einer „High Distinction“ (in der Stufe „Practical Grade 8“) bei der ABRSM Prüfung der Königlichen Musikschulen des Vereinten Königreichs ausgezeichnet. Im voll besuchten Saal der Schwartzschen Villa spielte er im Januar 2025 im Alter von noch 15 Jahren die 24 Etüden von F. Chopin und dann ein Jahr später die 12 transzendentalen Etüden von Franz Liszt.
2025 nahm er teil an der Mattheiser Sommerakademie in Bad Sobernheim unter der Leitung von Prof. Markus Groh, der ihn daraufhin in seine Klasse an der UdK aufnahm. Seit April 2026 ist Andrian am Julius Stern Institut Berlin eingeschrieben.
Georg Schupelius
Violoncello

Georg Schupelius wurde 2011 in Berlin geboren und macht in verschiedenen Kontexten leidenschaftlich Musik.
Seinen ersten Cellounterricht erhielt er 2019 an der Musikschule Weißensee bei Sabine Andert; von 2022 an nahm er dort am Pre-College-Programm teil. Seit 2024 ist er Schüler von Prof. Konstantin Heidrich und Oliwia Meiser.
Seit 2017 ist Georg Mitglied des Staats- und Domchors Berlin, wo er unter der Leitung von Kai-Uwe Jirka seine vokale Ausbildung erhält und in zahlreichen Konzert- und Opernproduktionen mitwirkte. Unter anderem war er 2023 Solist in Hans Werner Henzes Oper Medusa an der Komischen Oper Berlin.
Im gleichen Jahr sang er die Solopartie in Mendelssohns Vertonung des Psalms 22 in einem Kooperationsprojekt mit dem House of One, zu dem ein Film entstand, der in Synagoge, Moschee und Kirche realisiert wurde. 2024 war er Knabensolist in Mendelssohns Elias in der Berliner Philharmonie.
Georg musiziert solistisch und kammermusikalisch in verschiedenen Besetzungen, unter anderem war er 2025 Teilnehmer der Kammermusikwochen von Musica Mundi (Waterloo) und des Kammermusikfestivals Fiestravaganza (Berlin).
Aktuell spielte er im März 2026 gemeinsam mit seinem Bruder Philipp Schupelius bei den Bruchsaler Schlosskonzerten; das Konzert wurde vom SWR übertragen. Ebenfalls mit seinem Bruder konzertiert er Ende Mai im Casals Forum Kronberg i.T. mit einem Programm zu E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann.
In den vergangenen Monaten war er zudem an zahlreichen Aufführungen in Berliner Kirchen beteiligt, darunter Karl Jenkins’ The Armed Man und Bachs Matthäus-Passion. Im April war Georg Solist im Cellokonzert C-Dur von Joseph Haydn in der Victoria Hall Genf mit der Sinfonia Valais-Wallis unter der Leitung von Laurent Zufferey.
Georg spielt ein Cello von Wojciech Topa, ein Montagnana-Nachbau aus dem Jahr 2020. Er ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben.
Auszeichnungen
2026: Landessieger Berlin bei Jugend debattiert
2021: 1. Preis, Muse International Music Competition, Santorini, Griechenland
2021: Erster Absoluter Preis, International Music Competition Musica Goritiensis, Nova Gorica, Slowenien
2022: 1. Preis, Landeswettbewerb Jugend musiziert, Berlin (Cello Solo)
2023: 1. Preis, Landeswettbewerb Jugend musiziert, Berlin (Cello Duo)
2025: 1. Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert (Cello Solo und Klaviertrio)
2025: Goldmedaille, Junior-Kategorie, Manhattan Music Competition, New York
2025: 2. Preis, Geneva Junior Competition, Genf
2025: 1. Preis beim Internationalen Jan-Vychytil-Cellowettbewerb, Prag
Shira Fuchs
Violine

Shira Fuchs (*2011) ist eine israelische Geigerin. Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie in Israel bei Svetlana Abram und Prof. Sergey Ostrovsky.
Seit 2025 studiert sie in der Klasse von Prof. Latica Honda-Rosenberg am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin.
Trotz ihres jungen Alters ist Shira bereits als Solistin mit renommierten Orchestern aufgetreten, darunter das Jerusalem Symphony Orchestra (2023, 2025), das Israel Philharmonic Orchestra (2023) sowie das Ensemble Symphonique de Genève (2025). Darüber hinaus konzertierte sie in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York (2024) und bei den Gala-Konzerten von Keshet Eilon in Israel und New York (2024).
Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie durch internationale Programme und Festivals, darunter das Perlman Music Program for Outstanding Musicians (2025) sowie die Musica-Mundi-Sommerkurse in Belgien (2023–2024), wo sie sowohl als Solistin als auch in Kammermusikensembles auftrat. Seit 2022 ist sie regelmäßige Teilnehmerin der Keshet-Eilon-Seminare.
Shira ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Zu ihren Auszeichnungen zählen der 1. Preis beim Keshet-Eran National Competition (2023), der Gold Prize beim London Young Musician Competition (2023), bei dem sie zusätzlich als Violinist of the Year ausgezeichnet wurde und das Annual Maestro Violin Performance spielte, der 1. Preis beim VIII Stockholm International Music Competition (2021) sowie der 1. Preis beim Concert Artists International Competition (2024). Bereits zuvor gewann sie erste Preise bei den Wettbewerben Musical Spring und Young Virtuoso in Ra’anana (2018–2020).
Sie ist zweimalige Preisträgerin der höchsten Auszeichnung der America-Israel Cultural Foundation, des Stipendiums Exceptional Unique Excellence (2023, 2025) und ist zudem Stipendiatin der Musikakademie Liechtenstein.
Im Jahr 2026 erspielte sie sich im Wettbewerb der Deutschen Stiftung Musikleben eine wertvolle Violine von Johannes Franziskus Pressenda (Turin, 1823), auf der sie heute spielt.
Kian Özgünsür
Klavier

Kian Özgünsür, geboren 2009, erhielt ab 2019 Klavierunterricht an der Musikschule Berlin Spandau. Seit 2022 ist er Jungstudent am Julius Stern Institut der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Stefan Lietz. Weitere künstlerische Impulse erhielt er 2024 beim Musica Mundi Festival sowie im Rahmen verschiedener Kammermusikkurse.
Neben dem Klavier spielt Kian auch Geige, improvisiert und widmet sich mit großer Begeisterung der Kammermusik. Er musiziert regelmäßig in unterschiedlichen Besetzungen und beschäftigt sich intensiv mit dem Erarbeiten neuer Konzertprogramme.
So spielte er 2025 bei „Beyond Bars“ in einem Benefizkonzert für die inhaftierte Querflötistin Maryja Kalesnikava. Mit seinem Klaviertrio erarbeitete er das Werk „Triptychon“ von Lera Auerbach. Für die Interpretation dieses Werkes erhielt das Trio 2025 einen Sonderpreis des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend beim WESPE-Wettbewerb.
Kian konnte bereits zahlreiche Erfolge bei „Jugend musiziert“ erzielen. 2023 gewann er einen 1. Preis auf Bundesebene in der Kategorie Klavier solo. 2024 folgte ein weiterer 1. Preis in der Kategorie Klavier und ein Streichinstrument. Im Jahr 2025 wurde er Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und erreichte erneut mehrere herausragende Ergebnisse beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“: einen 1. Preis in der Kategorie Kammermusik mit Klavier, einen weiteren 1. Preis sowie einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben in der Kategorie Klavier und ein Blechblasinstrument.
2026 wurde er als Solist erneut mit einem 1. Preis im Landeswettbewerb ausgezeichnet und zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ weitergeleitet.
Kian ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben.
Auszeichnungen
2026: 1. Preis, Landeswettbewerb Jugend musiziert, Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
2023: 1. Preis, Bundeswettbewerb Jugend musiziert (Klavier solo)
2024: 1. Preis, Bundeswettbewerb Jugend musiziert (Klavier und ein Streichinstrument)
2025: 1. Preis, Bundeswettbewerb Jugend musiziert (Kammermusik mit Klavier)
2025: 1. Preis und Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben, Bundeswettbewerb Jugend musiziert (Klavier und ein Blechblasinstrument)
2025: Sonderpreis des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend beim WESPE-Wettbewerb für die beste Interpretation eines Werks einer Komponistin
Severin von Eckardstein
Klavier

Severin von Eckardstein zählt zu den bedeutendsten deutschen Pianisten seiner Generation und ist mit Solo- und Orchesterkonzerten längst auf vielen großen Podien der Welt zuhause.
Nebst Auftritten in Metropolen wie London, Paris, New York, Budapest, Moskau, Bangkok, Hongkong, Seoul und Tokyo war er vielfach auch bei Musikfestivals zu hören, so beim Klavier-Festival Ruhr, dem Festival in La Roque d’Anthéron, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Raritäten der Klaviermusik in Husum oder dem Miami International Piano Festival. Er gastierte mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Philippe Herreweghe, Lothar Zagrosek und Marek Janowski. Wichtige Debuts erfolgten u.a. mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Paavo Järvi, mit dem Dallas Symphony Orchestra unter Jaap van Zweden und mit der Hungarian National Philharmony unter Zsolt Hamar.
Bis zu ihrem Ende im Jahr 2020 spielte von Eckardstein insgesamt acht Rezitale in der Reihe “Meesterpianisten” im Concertgebouw Amsterdam. Er gastiert regelmäßig beim Berliner Klavierfestival. Im November 2020 zu Zeiten des weltweiten Lockdowns debütierte er mit dem Mariinsky Orchestra unter Valery Gergiev in St. Petersburg sowie dem Ural Philharmonic in Jekaterinburg, Russland. Sein Debut in der Elbphilharmonie erfolgte 2022 mit Skrjabins Klavierkonzert und der Hamburger Camerata.
Von Eckardstein ist Preisträger und Gewinner zahlreicher internationaler Wettwerbe. So erhielt er u.a. den 1. Preis beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel, 2003. Mehrfach erhielt er Sonderpreise für die „Beste Interpretation zeitgenössischer Musik“. Mehrere Stiftungen und Gesellschaften, u.a. die Mozartgesellschaft und die Studienstiftung des Deutschen Volkes, haben ihn mit Stipendien ausgezeichnet. 2002 erhielt er den Europäischen Kulturförderpreis in Berlin und 2003 den Preis „Echo Klassik“.
Der Künstler erhielt wesentliche Impulse seiner künstlerischen Ausbildung bei Prof. Barbara Szczepanska, Prof. Karl-Heinz Kämmerling und Prof. Klaus Hellwig und gewann weitere Anregungen durch Studien an der International Piano Academy Lake Como, Italien. Regelmäßig erteilt er Meisterkurse, so unterrichtete er u.a. in Südkorea, in Finnland, Belgien, Holland und an der UdK Berlin. Nach 3 Jahren Tätigkeit als Professor an der HfMT Köln erhielt er 2026 einen Ruf an die HMTM München.
Auch die Kammermusik genießt in seinem Repertoire einen hohen Stellenwert. Dabei trat er in Festivals wie dem Kuhmo Chamber Music Festival, Finnland, und – zusammen mit dem Cellisten Heinrich Schiff – in dem Risør Chamber Music Festival, Norwegen, auf. Zu seinen Partnern zählen u.a. das Schumann Quartett, Gregor Sigl, Isabelle van Keulen und Isang Enders. Zusammen mit Franziska Hölscher gründete er vor einigen Jahren die Kammermusikreihe „Klangbrücken“ am Berliner Konzerthaus.
Von Eckardsteins außerordentlich umfangreiches Repertoire umfasst Werke von der Barockzeit bis zur Musik des 21. Jahrhunderts; so brachte er mehrere Werke zeitgenössischer Komponisten, insbesondere des Amerikaners Sidney Corbett, zur Uraufführung. Einer seiner gegenwärtigen Schwerpunkte ist spätromantische Klaviermusik von weniger häufig gespielten Komponisten, wie z.B. Nicolai Medtner.
Seine CD Aufnahmen, u.a. mit Werken von Schubert, Skrjabin, Medtner, Wagner und Schumann wurden vielfach ausgezeichnet. Die 2018 erschienene CD mit Werken von Debussy und Dupont erhielt den Diapason d ́Or. 2026 erscheinen Klavierkonzerte von Medtner und Scharwenka mit dem Philharmonischen Orchester Posen.
Emiri Kakiuchi
Violine

Im Alter von elf Jahren erhielt sie ein Stipendium der britischen Regierung und begann ihr Studium an der Yehudi Menuhin School bei Akiko Ono.
Derzeit studiert sie an der Universität der Künste Berlin.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie als jüngste Preisträgerin des 42. Rodolfo Lipizer International Violin Competition, bei dem sie den 2. Preis sowie drei Sonderpreise erhielt. Darüber hinaus wurde sie mit dem 4. Preis beim 93. Japan Music Competition ausgezeichnet und gewann den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim Munetsugu String Quartet Competition.
Zu ihren prägenden Lehrpersönlichkeiten zählen Nora Chastain, Vineta Sareika sowie Gregor Sigl. In Japan studierte sie bei Keiko Urushihara.
Sie konzertierte in bedeutenden Sälen Europas und Japans, darunter die Wigmore Hall, das Konzerthaus Wien, das Concertgebouw und die Suntory Hall.
Gemeinsam mit ihrem Bruder Kyota Kakiuchi gründete sie das EMIRI & KYOTA Violin Duo, das 2023 sein Debüt in der Munetsugu Hall gab. 2024 war sie Mitbegründerin des Violinensembles Quadphonics, 2025 folgte die Gründung des Varyon String Quartet. Seit 2026 ist sie als zweite Geigerin Mitglied des Leonkoro Quartett und wird von Impresariat Simmenauer vertreten.
Seit 2025 wird sie durch das Yamaha Music Foundation Scholarship Program sowie durch Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V. gefördert.
Sie spielt eine Violine von Santo Serafin aus dem Jahr 1725.
